Das Ende der Woche hatte es noch einmal in sich - zuerst wurde, wie bereits berichtet, unsere Baustelle von der Berufsgenossenschaft stillgelegt. Um die weiter arbeiten zu können musste der Kellerbauer also eine Absturzsicherung installieren, was er dann auch ganz sauber getan hat...die Brücke über die Baugrube wäre in den USA sicher eine permanente Konstruktion (mit Handlauf und Trittleisten) und nicht etwas temporäres, was dann am Dienstag wieder abgerissen wird...:-)!
Am Donnerstag hat sich dann die Problematik der Verspachtelung unseres Hauses endlich klären lassen - wir haben ursprünglich mit dem Kaufvertrag des Hauses nur die einfachste Ausführungsvariante gekauft, so dass Rose dann vor dem Tapezieren die Spachtelarbeiten soweit "aufpimpen" sollte, dass die Gipskartonplatten soweit glatt sind, dass man auch feine Rauhfasertapeten darauf kleben kann.
Nun hatte Weberhaus aber wenige Monate nach unserem Vertragsabschluss die entsprechende bessere Verspachtelung in den Standard aufgenommen, so dass wir an unseren Verkäufer herangetreten sind, ob man das nicht auch in unserem Haus so ausführen könne, in der Hoffnung, dies für einen "schmalen Taler" (wie es der Verkäufer ausdrückte) zu bekommen, damit Rose nicht die ganze Vorbereitungsarbeit alleine leisten muss.
Leider war das aber zu optimistisch, und es hat dann doch drei Wochen harte Verhandlung, ein Gespräch mit dem Geschäftsführer von Weberhaus und die ein oder andere Verbalinjurie von dessen Seite zu ertragen bedurft, bis wir am Ende des Tages nun doch die gewünschte Qualitätsstufe bekommen, ohne dafür ein Vermögen auf den Tisch zu legen. Aber am Ende ist nun auch dieses Thema gelöst...
Und was hat das nun mit der 17 zu tun? Bisher gar nichts, die 17 wurde dann am Freitagnachmittag zur Zahl der Woche - unser Projektleiter bei Weberhaus hat mich da nämlich informiert, dass unser Haus nun in der 17. Kalenderwoche gestellt werden wird - also so quasi vom Osterhasen gebracht wird. Es kommt nämlich entweder am Dienstag nach Ostern oder an dem darauffolgenden Donnerstag...wenn also alles glatt läuft können wir dann Mitte Juli in unser neues Haus einziehen - wir freuen uns schon riesig!
Begleitung eines Hausbaus von Weberhaus seit der ersten Werksvertragsunterzeichnung am 2.6.2018
Samstag, 23. Februar 2019
Dienstag, 19. Februar 2019
Keller die zweite - und ein Baustopp
Heute war es dann soweit - die Wände unseres Kellers wurden gestellt. Als ich gegen viertel vor acht auf der Baustelle ankam, herrschte da schon gepflegte Betriebsamkeit: unser Bautrupp von Südwest-Keller aus der Vorwoche war schon da, und auch einer der Hauptdarsteller - ein 60to Autokran - hatte bereits seine Position eingenommen und mittels Stützen von der Straße abgehoben. Und auch ein Tieflader mit Kellerteilen stand schon in der Nähe vor einer anderen Baustelle bereit
Begrüßt wurde ich mit den Worten: "Die haben den falschen Laster zuerst losgeschickt" - und der Ansage, dass es wohl noch über eine Stunde dauern würde, bis wir loslegen konnten. Aber es ging dann doch sofort los - der Ladeplan des Lasters zeigte, dass die Wände darauf problemlos zu verarbeiten waren, auch wenn der eigentlich als erstes geplante LKW noch unterwegs war.
Somit kurz vor den Kran rangiert, und kurz nach acht Uhr morgens ging der Aufbau des Kellers los - die erste Seitenwand hing am Haken:
Auch heute zeigte sich wieder, dass das Team des Kellerbauers blind aufeinander eingespielt war - Wandstück für Wandstück wurde vom Tieflade an den Haken des Krans und dann von dem an den vorgesehenen Platz in unserem Keller verfrachet - der erste Laster war dann bereits nach knapp über 45 Minuten leer. So sah der Zwischenstand aus - der zukünftige Vorratskeller und das Treppenhaus waren bereits komplett aufgestellt.
Also kurz den Laster getauscht - der erste LKW ist inzwischen auch eingetroffen - so dass gegen 11 Uhr der gesamte Keller bereits fertig aufgestellt war, so dass man erstmalig ein wenig die Struktur des Hauses erkennen konnte.
Nach einer kurzen Brötchenpause und dem ersten persönlichen Treffen mit dem Bauleiter des Kellerbauers (so hat man endlich mal ein Gesicht zu der Person, mit der man ständig telefoniert) ging es dann an die Kellerdecke - genauer an deren Schalung, da die Decke ja mit Ortbeton an der Baustelle erst gegossen wird.
Das Auflegen der Deckenelemente ging deutlich schneller als das Setzen der Wände - lediglich das Abstützen der Decken dauerte immer einen Moment, da zwei Mann in die "Unterwelt" abtauchen mussten, um die Stütze zu platzieren und zu befestigen. So sieht das dann aus:
Schließlich kam das letzte Element auf den Keller, und alle waren darauf vorbereitet, dass am Donnerstag wieder die Betonpumpe kommen sollte, wenn - ja wenn da nicht das urplötzliche Auftreten der Bau Berufsgenossenschaft gewesen wäre. Im Video sieht man den Prüfer der BG kurz vor der Zeit 0:56 im Hintergrund ein Foto machen, wie gerade die letzte Kellerdecke montiert wird - Minuten später wird er damit die Baustelle (wie im Übrigen alle Baustellen in der Nachbarschaft an diesem Tage) stilllegen!
Grund für die Stilllegung: Es gibt keine Absturzsicherung an der Kellerdecke, daher darf erst weiter gebaut werden (also ca. eine Stunde Beton auf die Kellerdecke gekippt werden), wenn diese Absturzsicherung errichtet worden ist. Umlaufend um den ganzen Keller, 1,20m hoch bedeutet das ca. 130 laufende Meter Holz, die morgen nun eingebaut werden. Leider jedoch bleibt dabei das Einringen des Armierungsstahls in die Decke auf der Strecke, so dass der Betonierungstermin am Donnerstag geplatzt ist - neuer Versuch daher am Montag nächster Woche.
Generell ist das Thema "Sicherheit" ja etwas, was ich nun nicht ganz von der Hand weisen kann. Was mir aber einfach nicht in den Kopf will: Der Dachdecker darf in 3m Höhe ohne Absturzsicherung arbeiten, der Hochbauer aber nur in maximal 2m Höhe. Sind also alle Dachdecker stabiler gebaut als die Hochbauer? Oder was soll der Quatsch - mit 3m hätten wir uns den ganzen Zirkus sparen können, da der Keller außen "nur" 2,92m hoch ist. Aber eben mehr als 2m, und daher dürfen unsere Kellerbauer da nicht ohne Sicherung arbeiten...
Aber immerhin: Der Keller steht nun, und damit ist die wesentliche Voraussetzung erfüllt, dass ich mit Weberhaus "in die Bütt" gehen kann, um den Termin für die Hausstellung aus der 20. Kalenderwoche nach vorne zu verlegen. KW18 hat man mir bereits angeboten, meine geforderte KW14 wäre sicher zu ambitioniert - ich hoffe, dass es am Ende dann KW16 (die Woche vor Ostern) oder KW17 (die Woche danach) werden wird..
Begrüßt wurde ich mit den Worten: "Die haben den falschen Laster zuerst losgeschickt" - und der Ansage, dass es wohl noch über eine Stunde dauern würde, bis wir loslegen konnten. Aber es ging dann doch sofort los - der Ladeplan des Lasters zeigte, dass die Wände darauf problemlos zu verarbeiten waren, auch wenn der eigentlich als erstes geplante LKW noch unterwegs war.
Somit kurz vor den Kran rangiert, und kurz nach acht Uhr morgens ging der Aufbau des Kellers los - die erste Seitenwand hing am Haken:
Auch heute zeigte sich wieder, dass das Team des Kellerbauers blind aufeinander eingespielt war - Wandstück für Wandstück wurde vom Tieflade an den Haken des Krans und dann von dem an den vorgesehenen Platz in unserem Keller verfrachet - der erste Laster war dann bereits nach knapp über 45 Minuten leer. So sah der Zwischenstand aus - der zukünftige Vorratskeller und das Treppenhaus waren bereits komplett aufgestellt.
Also kurz den Laster getauscht - der erste LKW ist inzwischen auch eingetroffen - so dass gegen 11 Uhr der gesamte Keller bereits fertig aufgestellt war, so dass man erstmalig ein wenig die Struktur des Hauses erkennen konnte.
Nach einer kurzen Brötchenpause und dem ersten persönlichen Treffen mit dem Bauleiter des Kellerbauers (so hat man endlich mal ein Gesicht zu der Person, mit der man ständig telefoniert) ging es dann an die Kellerdecke - genauer an deren Schalung, da die Decke ja mit Ortbeton an der Baustelle erst gegossen wird.
Das Auflegen der Deckenelemente ging deutlich schneller als das Setzen der Wände - lediglich das Abstützen der Decken dauerte immer einen Moment, da zwei Mann in die "Unterwelt" abtauchen mussten, um die Stütze zu platzieren und zu befestigen. So sieht das dann aus:
Schließlich kam das letzte Element auf den Keller, und alle waren darauf vorbereitet, dass am Donnerstag wieder die Betonpumpe kommen sollte, wenn - ja wenn da nicht das urplötzliche Auftreten der Bau Berufsgenossenschaft gewesen wäre. Im Video sieht man den Prüfer der BG kurz vor der Zeit 0:56 im Hintergrund ein Foto machen, wie gerade die letzte Kellerdecke montiert wird - Minuten später wird er damit die Baustelle (wie im Übrigen alle Baustellen in der Nachbarschaft an diesem Tage) stilllegen!
Grund für die Stilllegung: Es gibt keine Absturzsicherung an der Kellerdecke, daher darf erst weiter gebaut werden (also ca. eine Stunde Beton auf die Kellerdecke gekippt werden), wenn diese Absturzsicherung errichtet worden ist. Umlaufend um den ganzen Keller, 1,20m hoch bedeutet das ca. 130 laufende Meter Holz, die morgen nun eingebaut werden. Leider jedoch bleibt dabei das Einringen des Armierungsstahls in die Decke auf der Strecke, so dass der Betonierungstermin am Donnerstag geplatzt ist - neuer Versuch daher am Montag nächster Woche.
Generell ist das Thema "Sicherheit" ja etwas, was ich nun nicht ganz von der Hand weisen kann. Was mir aber einfach nicht in den Kopf will: Der Dachdecker darf in 3m Höhe ohne Absturzsicherung arbeiten, der Hochbauer aber nur in maximal 2m Höhe. Sind also alle Dachdecker stabiler gebaut als die Hochbauer? Oder was soll der Quatsch - mit 3m hätten wir uns den ganzen Zirkus sparen können, da der Keller außen "nur" 2,92m hoch ist. Aber eben mehr als 2m, und daher dürfen unsere Kellerbauer da nicht ohne Sicherung arbeiten...
Aber immerhin: Der Keller steht nun, und damit ist die wesentliche Voraussetzung erfüllt, dass ich mit Weberhaus "in die Bütt" gehen kann, um den Termin für die Hausstellung aus der 20. Kalenderwoche nach vorne zu verlegen. KW18 hat man mir bereits angeboten, meine geforderte KW14 wäre sicher zu ambitioniert - ich hoffe, dass es am Ende dann KW16 (die Woche vor Ostern) oder KW17 (die Woche danach) werden wird..
Freitag, 15. Februar 2019
Der Keller kommt - zumindest schon mal ein Stück
Anfang der Woche haben wir nun endlich begonnen, auf unsere Grundstück etwas zu bauen - also nicht bloß irgendwelche Vorbereitungen zu machen: Die Bodenplatte für den Keller stand auf dem Programm. Ursprünglich war geplant, dass die Bodenplatte am Montag vorbereitet und dann Dienstag gegossen werden sollte, aber am Donnerstag ist uns ein Nachbar in die Quere gekommen, der uns per eMail mitteilte, dass am Montag seine Kellerwände gestellt werden - das hat immer Potential, dass man nicht so voran kommt, weil man sich gegenseitig auf den Füßen steht, daher haben wir kurzfristig den Beginn der Bodenplatte um einen Tag nach hinten geschoben und die Vorbereitung auf Dienstag und das Betonieren dann auf Mittwoch geschoben (wobei es den Eindruck machte, dass das unserem Kellerbauer auch gar nicht unrecht war).
Am Freitag musste dann noch einmal der Tiefbauer ran...beim Ausheben hatte er nicht genau genug gemessen und dadurch die Baugrund zu eng ausgehoben, so dass zwar unser Haus noch hinein gepasst hat (der Vermesser sagte mir, dass es nicht unüblich wäre, dass selbst das manchmal nicht passt), aber eben nur noch ca. 20cm Platz bis zur Grubenwand war - zu wenig für den Kellerbauer. Also musst der Sohn des Tiefbauers mit dem Spaten ran und den Abstand von Hand soweit vergrößern, dass wenigstens 50 cm Abstand vorhanden sind (Bilder von vorher und nachher):
Damit konnte also der Kellerbauer loslegen - die Kolonne aus dem Hunsrück war Dienstag morgen bereits um halb acht auf dem Grundstück unterwegs und hat mit den Vorbereitungen begonnen, die Bodenplatte zu legen. Mittags war dann aber schon wieder Schluss, da die Vorbereitungen fast abgeschlossen waren und der Beton am nächsten Tag ja erst gegen Mittag kommen soll. Nach dem ersten Tag sah es dann so aus:
Am zweiten Tag bin ich dann erst am Mittag auf der Baustelle gewesen, weil ich dabei sein wollte, wie der erste Tropfen Beton in die Grube fliest. Als ich ankam, war gerade der Elektriker zu Gange und hat die Erdungsanlage vermessen und dokumentiert.
Am Freitag musste dann noch einmal der Tiefbauer ran...beim Ausheben hatte er nicht genau genug gemessen und dadurch die Baugrund zu eng ausgehoben, so dass zwar unser Haus noch hinein gepasst hat (der Vermesser sagte mir, dass es nicht unüblich wäre, dass selbst das manchmal nicht passt), aber eben nur noch ca. 20cm Platz bis zur Grubenwand war - zu wenig für den Kellerbauer. Also musst der Sohn des Tiefbauers mit dem Spaten ran und den Abstand von Hand soweit vergrößern, dass wenigstens 50 cm Abstand vorhanden sind (Bilder von vorher und nachher):
Damit konnte also der Kellerbauer loslegen - die Kolonne aus dem Hunsrück war Dienstag morgen bereits um halb acht auf dem Grundstück unterwegs und hat mit den Vorbereitungen begonnen, die Bodenplatte zu legen. Mittags war dann aber schon wieder Schluss, da die Vorbereitungen fast abgeschlossen waren und der Beton am nächsten Tag ja erst gegen Mittag kommen soll. Nach dem ersten Tag sah es dann so aus:
Links neben der Bodenplatte sind auch schon die Fundamente zu sehen, auf denen mal die Garage stehen wird - eine Spezialität, die mir vorher auch nicht klar war: bei einem Keller muss das Garagenfundament auf gewachsenen Boden gegründet werden, damit die Garage nicht irgendwann mal gegen das Haus kippt, weil der (egal wie gut) verdichtete Boden nachgibt. Daher gibt es nun zwei Säulen im Arbeitsraum des Kellers, auf die dann das eigentliche Streifenfundament der Garage gelegt wird. Natürlich gibt es diese Säulen nicht umsonst, so dass hier wieder ein Posten gefunden wurde, den wir noch nicht in der Kalkulation drin hatten...
Am zweiten Tag bin ich dann erst am Mittag auf der Baustelle gewesen, weil ich dabei sein wollte, wie der erste Tropfen Beton in die Grube fliest. Als ich ankam, war gerade der Elektriker zu Gange und hat die Erdungsanlage vermessen und dokumentiert.
Dann aber hieß es warten - auf die Betonpumpe und den ersten Betonlaster. Obwohl die Firmen vorab ordentlich Druck gemacht hatten, dass man ja pünktlich um 12 Uhr anfangen müsse, weil man noch eine große Baustelle danach bedienen muss, kam das erste Fahrzeug dann mit einer viertel Stunde Verspätung (also überpünktlich, wie mir der Polier der Bautruppe sagte) um die Ecke. So eine Pumpe ist schon echt beeinduckend, wenn die ihren Arm ausgefahren hat...
Kurze Zeit später war dann auch der erste Betonlaster da, und es konnte losgehen. Von hinten nach vorne wurde die Schalung mit Beton aufgefüllt, und man konnte deutlich sehen, dass die drei das heute nicht zum ersten Mal gemacht haben - keinerlei Hektik, alles griff perfekt Hand in Hand ineinander.
Am Abend war dann die Bodenplatte fertig und auch schon ganz ordentlich fest, aber sicherheitshalber haben wir noch keinen Fuß darauf gesetzt - die soll schön hart werden, damit unser Haus eine sichere Basis bekommt. Abgedeckt mit einer Plane wartet sie jetzt darauf, dass am Dienstag früh die Kellerwände darauf gestellt werden...
Dienstag, 29. Januar 2019
Fein abgesteckt!
Nachdem letzte Woche der Tiefbauer eine Woche früher als geplant fertig war, hatte ich die Bilder der Grube an unseren Kellerbauer geschickt, der dann meinte, dann könne er ja den Vermesser losschicken. Gesagt getan - als ich heute auf der Baustelle vorbeigeschaut habe war die Feinabsteckung auf sogenannten "Karotten" erfolgt. Karotten deshalb, weil das Schnurgerüst vom Kellerbauer kommt, und der natürlich keine Lust hatte, für das Stellen des Gerüst aus dem Hunsrück zu uns anzureisen, bevor die Bodenplatte gebaut wird, wurde eben diese alternative Lösung der Feinabsteckung gewählt. Im Ergebnis ist das ganze dann ziemlich unauffällig, aber damit kann der Kellerbauer jetzt jederzeit loslegen:
Die kleinen pinken Punkte sind die "Karotten", stellen also die Außenmaße unserer Bodenplatte dar. Was mir dabei aufgefallen ist: Der Tiefbauer hat ganz schön knapp ausgehoben - an manchen Stellen sind da definitiv keine 80cm Arbeitsraum übrig, wenn erstmal die Kellerwände stehen. Da frage ich mich dann schon, wie da die Dämmung an die Wand geklebt werden soll...mal gucken, was unser Architekt dazu sagt.
Freitag, 25. Januar 2019
Tiefbau Tag 3
Und fertig ist der Tiefbauer, die Baugrube ist soweit ausgehoben, dass der Keller kommen kann, und der Bauzaun ist aufgestellt. Als wir gestern Nachmittag am Grundstück ankamen, kam uns gerade der Bagger entgegen, auch der wurde also bereits abgeholt. Insgesamt eine Top-Leistung des Tiefbauers, der in nur drei Tagen knappe 700 Kubikmeter Erde bewegt hat...auf einem Nachbargrundstück, die zufällig am selben Tag wie wir begonnen haben ihren Keller auszuheben, sind erst drei viertel der Kellerfläche ausgehoben und noch gar kein Kies eingebracht.
Wobei heute vielleicht noch ein paar Dinge gemacht werden müssen - im Auftrag stand etwas von "Kiesschicht lagenweise verdichten"...das habe ich bisher so noch nicht gesehen. Aber wir werden sehen...
Mittwoch, 23. Januar 2019
Tiefbau Tag 2
Zweiter Tag der Tiefbauarbeiten...unser Tiefbauer legt wirklich einen ordentlichen Zahn vor. So wie es nach dem heutigen Tag aussieht, wird er wohl morgen fertig werden - nur drei Tage hätte er dann gebraucht, knappe 100qm Kellergrundfläche samt Arbeitsraum auszuheben. Die Bilder des Tages:
Und auch unser Nachbar hat schon einmal vorbei geschaut und in unseren Keller geguckt...:-):
Dienstag, 22. Januar 2019
Tiefbau Tag 1 in Bildern
Da wir seit Monaten eine Wildkamera auf dem Grundstück haben, konnte wir heute das erste Mal ernstzunehmende Bilder davon ansehen - der erst Tag der Tiefbauarbeiten im Zeitraffer...:
Und los geht's - ganz unverhofft!
Für heute war eigentlich geplant, dass das sogenannte Bauanlaufgespräch stattfinden sollte - ein Treffen aller am Bau unseres Hauses beteiligen Parteien, die den Ablauf miteinander abstimmen und die Termine koordinieren. Und natürlich für Kellerbauer und Weberhaus die Möglichkeit schaffen, sich von den tatsächlichen Gegebenheiten auf der Baustelle zu überzeugen.
Als wir jedoch eine viertel Stunde vor dem geplanten Beginn vorfuhren herrschte völlig unerwartet Betriebsamkeit auf unserem Grundstück: Eine Woche vor dem geplanten Termin war der Tiefbauer bereits eingetroffen und hat begonnen, die Erde für den Keller auszuheben.
Das war für uns natürlich ziemlich überraschend, weil der Tiefbauer eigentlich zuerst ein paar Baumwurzeln herausholen sollte, bevor er mit dem Ausbaggern beginnt - bloß werden die betreffenden Bäume erst am kommenden Wochenende gefällt, so dass er damit gar nicht beginnen konnte. Grund für den frühen Beginn war wohl eine Terminverschiebung bei einem anderen Kunden, so dass er kurzerhand die Zeitfenster getauscht hat und wir nun eine Woche früher an der Reihe sind. Aber zu meiner Beruhigung können die Wurzeln auch im Zuge der Verfüllung aus dem Boden geholt werden - dazu benötigt der Tiefbauer ja auch einen Bagger, der dann zu diesem Zeitpunkt die Wurzeln entfernt.
Zum Termin des Bauanlaufgesprächs waren dann auch alle Beteiligten da - der Tiefbauer, die beiden Bauleiter von Südwest-Keller und Weberhaus, unser Architekt und natürlich Rose und ich als Bauherren. Der Bauleiter von Südwestkeller hatte sogar einen Klapptisch mitgebracht, so dass wir alle Pläne und Dokumente geordnet ausbreiten konnten und nicht auf einer Motorhaube oder ähnlichem besprechen mussten.
Die offenen Punkte wurden dabei schnell geklärt - auch die Baustraße sowie der Weg dahin passt für das Standard-Equipment aller Beteiligten, wenn auch der Bauleiter von Weberhaus meinte, er würde vorsichtshalber lieber "Kurzhänger" verwenden wollen, obwohl sowohl Kampa-Haus in der Nachbarschaft und auch der Tiefbauer problemlos mit einem Fünfachser vorgefahren kamen. Da er erwähnte, dass dies aber für uns keine Auswirkungen habe, gehe ich mal davon aus, dass dies keinen Mehrpreis für unser Haus bedeutet...ansonsten muss ich das nochmal mit dem Bauleiter diskutieren.
Allerdings wird die Baustraße während der Betonage von Bodenplatte und Kellerdecke, der Stellung der Kellerwände und natürlich dem Hausaufbau nicht passierbar sein, da der jeweils benötigte Kran (bzw. die Betonpumpe) den gesamten Straßenraum einnimmt. Hier bekamen wir die Hausaufgabe, bei der Stadt zu klären, in ob wir eine Straßensperrung beantragen müssen oder wir dies aufgrund der Tatsache, dass dies ein Neubaugebiet ist, nicht benötigen. Ansonsten war aber alles soweit in Ordnung, dass hier keine weiteren Problem festgestellt wurden.
Nach gut 90 Minuten waren wir dann mit allem durch, und auch gut durchgefroren - bei einer Außentemperatur von minus fünf Grad waren wir doch froh, wieder ins Auto mit Heizung zu kommen...
Als wir jedoch eine viertel Stunde vor dem geplanten Beginn vorfuhren herrschte völlig unerwartet Betriebsamkeit auf unserem Grundstück: Eine Woche vor dem geplanten Termin war der Tiefbauer bereits eingetroffen und hat begonnen, die Erde für den Keller auszuheben.
Das war für uns natürlich ziemlich überraschend, weil der Tiefbauer eigentlich zuerst ein paar Baumwurzeln herausholen sollte, bevor er mit dem Ausbaggern beginnt - bloß werden die betreffenden Bäume erst am kommenden Wochenende gefällt, so dass er damit gar nicht beginnen konnte. Grund für den frühen Beginn war wohl eine Terminverschiebung bei einem anderen Kunden, so dass er kurzerhand die Zeitfenster getauscht hat und wir nun eine Woche früher an der Reihe sind. Aber zu meiner Beruhigung können die Wurzeln auch im Zuge der Verfüllung aus dem Boden geholt werden - dazu benötigt der Tiefbauer ja auch einen Bagger, der dann zu diesem Zeitpunkt die Wurzeln entfernt.
Zum Termin des Bauanlaufgesprächs waren dann auch alle Beteiligten da - der Tiefbauer, die beiden Bauleiter von Südwest-Keller und Weberhaus, unser Architekt und natürlich Rose und ich als Bauherren. Der Bauleiter von Südwestkeller hatte sogar einen Klapptisch mitgebracht, so dass wir alle Pläne und Dokumente geordnet ausbreiten konnten und nicht auf einer Motorhaube oder ähnlichem besprechen mussten.
Die offenen Punkte wurden dabei schnell geklärt - auch die Baustraße sowie der Weg dahin passt für das Standard-Equipment aller Beteiligten, wenn auch der Bauleiter von Weberhaus meinte, er würde vorsichtshalber lieber "Kurzhänger" verwenden wollen, obwohl sowohl Kampa-Haus in der Nachbarschaft und auch der Tiefbauer problemlos mit einem Fünfachser vorgefahren kamen. Da er erwähnte, dass dies aber für uns keine Auswirkungen habe, gehe ich mal davon aus, dass dies keinen Mehrpreis für unser Haus bedeutet...ansonsten muss ich das nochmal mit dem Bauleiter diskutieren.
Allerdings wird die Baustraße während der Betonage von Bodenplatte und Kellerdecke, der Stellung der Kellerwände und natürlich dem Hausaufbau nicht passierbar sein, da der jeweils benötigte Kran (bzw. die Betonpumpe) den gesamten Straßenraum einnimmt. Hier bekamen wir die Hausaufgabe, bei der Stadt zu klären, in ob wir eine Straßensperrung beantragen müssen oder wir dies aufgrund der Tatsache, dass dies ein Neubaugebiet ist, nicht benötigen. Ansonsten war aber alles soweit in Ordnung, dass hier keine weiteren Problem festgestellt wurden.
Nach gut 90 Minuten waren wir dann mit allem durch, und auch gut durchgefroren - bei einer Außentemperatur von minus fünf Grad waren wir doch froh, wieder ins Auto mit Heizung zu kommen...
Mittwoch, 16. Januar 2019
Wir haben Strom!
So langsam kommt unser Projekt nun auch sichtbar in Schwung...gestern wurde der Hausanschluss verlegt und, wie bei der Rheinenergie üblich, damit der vorgezogene Hausanschlusskasten installiert.
Natürlich ist die damit beauftragte Firma mal wieder besonders planvoll vorgegangen - letztes Jahr im September wollten die mir den Anschluss schon einmal legen, weil sei halt gerade da wären...ich müsste dann morgen nur noch vorbeikommen und den Baustromkasten und die Kiste für den Hausanschlußkasten installieren kommen. Das habe ich damals abgelehnt (was die Firma trotzdem dazu veranlasst hat, schon mal die Erstellung meines Hausanschlusses mit der Rheinenergie abzurechnen), so dass wir nun eigentlich für Anfang Februar einen neuen Termin vereinbaren wollten, da dann ja irgendwann der Kellerbau losgeht.
Aber es kam dann so wie auch schon beim letzten Mal - gestern hat die Firma dann meinen Elektriker angerufen, dass man gerade dabei wäre, dem Anschluss zu verlegen, und wann er denn kommen würde, um die beiden Kästen vorbei zu bringen...der gute Mann ist aus allen Wolken gefallen, hat es dann aber doch irgendwie hinbekommen. Nun haben wir also schon mal Strom auf dem Grundstück - das Bauanlaufgespräch kann also kommen!
Natürlich ist die damit beauftragte Firma mal wieder besonders planvoll vorgegangen - letztes Jahr im September wollten die mir den Anschluss schon einmal legen, weil sei halt gerade da wären...ich müsste dann morgen nur noch vorbeikommen und den Baustromkasten und die Kiste für den Hausanschlußkasten installieren kommen. Das habe ich damals abgelehnt (was die Firma trotzdem dazu veranlasst hat, schon mal die Erstellung meines Hausanschlusses mit der Rheinenergie abzurechnen), so dass wir nun eigentlich für Anfang Februar einen neuen Termin vereinbaren wollten, da dann ja irgendwann der Kellerbau losgeht.
Aber es kam dann so wie auch schon beim letzten Mal - gestern hat die Firma dann meinen Elektriker angerufen, dass man gerade dabei wäre, dem Anschluss zu verlegen, und wann er denn kommen würde, um die beiden Kästen vorbei zu bringen...der gute Mann ist aus allen Wolken gefallen, hat es dann aber doch irgendwie hinbekommen. Nun haben wir also schon mal Strom auf dem Grundstück - das Bauanlaufgespräch kann also kommen!
Dienstag, 15. Januar 2019
Nach der Bemusterung ist vor der Bemusterung
von Rose
Pete hat nun schon einiges im technischen Bereich zur Bemusterung/Ausstattungsberatung geschrieben. Zu Bemerken ist, dass obwohl dieser Termin nun vor knapp vier Monaten war (im September 2018, jetzt ist Januar 2019), beschäftigen wir uns weiterhin äußerst intensiv damit. Zum Termin sind wir sehr gut vorbereitet hingegangen. Hatten schon eine Vorbemusterung in Linx am Rhein hinter uns und mein(t)en auch zu wissen was wir wollen und was nicht.
Zwischenzeitlich hatte ich einen Post zur Ausstattungsberatung entworfen aber nie veröffentlicht, da dieser zu pathetisch und einseitig geschrieben ist. Geblieben sind aber immer noch ein paar Punkte, die ich nun leidenschaftsloser Betrachte.
Erwartet haben wir, dass
- Unterlagen/Pläne seitens Weberhaus rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden
Realität: kamen per Boten Samstagvormittag vor dem Termin am Montag.
Konsequenz: Pete hat das ganze Wochenende bis in die späte Nacht hinein die Elektropläne be-/erarbeitet. - Pläne nach Wandlängen (die Innenlängen bei den Teilstücken an Fenstern und Türen) bemaßt sind
Realität: Es sind die "normalen" Pläne, die die Bemaßung an der Seite haben.
Konsequenz: In zeitaufwändiger Kleinarbeit habe ich die meisten (Teil-)Wände bemaßt, um erkennen zu können, ob unsere bzw. handelsübliche Möbel neben Fenster, in Ecken reinpassen, Fensterachsen nicht zu groß ausfallen etc. (es mussten noch einige Wände und Fenster geschoben werden) - in der tatsächlichen Bemusterung "mehr" zu sehen ist. Mal ganz blöd gesagt, noch ein paar Türen aufgehen, und ich hab mehr Ausstattungsbeispiele zur Verfügung (die Musterhäuser eignen sich nicht wirklich dazu).
Realität: Wir hatten den Termin in Wenden und die Ausstellung ist spartanisch.
Konsequenz: Wochenlanges rumlaufen um zu sehen wie groß/klein Fenster, Türen sind. Bis heute weiß ich nicht wirklich wie es aussehen wird. Treppe ist immer noch ein großes Mysterium und hoffe, dass meine Vorstellung mit dem Bestellten übereinstimmt (so richtige Bilder gibt es halt nicht). Bei der Laibung der in der Wand laufenden Schiebetür gab es kein Beispiel der zwei Varianten. Wir haben vieles nach dem Termin geändert, weil Begrifflichkeiten und unsere "inneren" Bilder nicht übereinstimmten. - eine Innenausstattungsfachkraft uns zur Seite steht (was auch immer das heißen mag).
Realität: Ein Verkäufer, der uns, schreib ich es mal euphemistisch, mit fester Hand durch den Termin geführt hat (was auch an mancher Stelle richtig war).
Konsequenz: Im Nachgang haben wir eine Menge Geld "gefunden", z. B. die Wohnbereichs-Türe sollte asymmetrisch geteilt werden, beim Ändern auf symmetrisch einen Tausender gespart; Rinnenablauf in normalen Badablauf in den Duschen getauscht (rein technisch sinnvoll), pro Ablauf knapp 700 gutgeschrieben... Der "Mehrwert" war uns nicht bewußt. Wir haben mit Sicherheit noch an diversen Stellen Geld versenkt, wo es nicht nötig gewesen wäre. - wir hinterher wissen, was es kostet!
Realität: Wissen wir bis heute nicht so wirklich. ;-)
Konsequenz: ;-()
Bis heute haben wir keine aktuellen bzw. fehlerfreie Pläne, die ohne Stiftergänzung sind. Die Elektropläne sehen weitaus schlimmer aus. :-\
In der Zwischenzeit sind die Statikpläne freigegeben, da ohne Freigabe der Kellerbauer nicht weiterkommt und somit der ganze Hausbau verzögert wird.
Fazit: Häuser werden anders gebaut, als ich mir das vorstelle.
Prozesse annehmen, bearbeiten. Insgesamt am Ball bleiben, nicht die Nerven verlieren und... Achtung! Wichtig! Bei Vertragsabschluß den Einzugstermin schriftlich fixieren. Dieser wird zwar gefühlt utopisch weit weg liegen, aber der wird es dann auch werden.
---------schnipp-schnapp ---- schnipp-schnapp ---- schnipp-schnapp--------
Und hier wer mag der Ursprungstext kurz nach der Bemusterung:
Wer bisher aufmerksam mitgelesen hat, kann sich denken, dass wir zzt. keine aktuellen Pläne des Hauses haben. Auf den letzten Drücker kamen die Pläne von Weberhaus an, mittels denen wir uns „in aller Ruhe“ Gedanken zur Ausstattung machen sollten. Natürlich wächst so ein Hausplan nicht mal einfach so. Das damit Auseinandersetzen und gedankliche Einrichten ist wohl ein natürlicher Prozess, der aber immer ein wenig diffus ist. In der Vorstellung sind die Räume perfekt ausgeleuchtet, chice Badarmaturen mit tollen Fliesen, perfekt aufeinander abgestimmte Boden- und Wandbeläge werden von den Türen und Fenstern komplettiert. Natürlich stehen die richtigen (Sitz-) Möbel an den Wänden bzw. im Raum.
Die Bemusterung ist nun der Zeitpunkt, an dem der Wecker wie um vier Uhr in der Früh einen jäh aus seinen Träumen reißt und die brutale Realität ins Bewußtsein dringt. Studiengänge die Licht-Design und Ausstattung beinhalten, vorher mitleidig belächelt, nun was sind, was man hätte schon immer mal angehen sollen. Als Laie, die bisher eher praktisch veranlagt ist (Couch mit Kissen ist prima, da bedarf es keiner Attribute wie Größe, Form und Farbe!), schon eine große Herausforderung.
An dieser Stelle sei nochmal ausdrücklich gesagt: Einen (in Ziffern: 1) Tag für die Kontrolle der Pläne nebst Erstellen der Elektro- und und Beleuchtungspläne sind eine Zumutung. Wochenlanges Warten auf die Bemusterung ohne bemaßte Detailpläne was machen können und dann alles hoppladihopp. Da ist mit Sicherheit noch eine Menge an Optimierungspotential vorhanden. Das ist auch nicht das erste Mal gewesen, dass wir unnötig unter extremen Zeitdruck gesetzt wurden. Etwas mehr an Empathie seitens Weberhaus wäre an dieser Stelle von Nöten.
Wir kamen mit halbstündiger Verspätung in Wenden an. Der Berufsverkehr hatte uns an einem Montagmorgen die einstündige Fahrt verlängert.
Meine Erwartungshaltung war eine „Fee“, die farbmusterschwingend nach den Ausstattungswünschen fragt (witzigerweise hatte die Stimme in meiner Vorstellung einen trällernden Unterton à la Hollywood). Als unser Ausstattungsberater Herr B. auftauchte blieben wir in der Filmmetropole aber in einem anderen Film, so in etwa „Die Zahnfee“ mit Dwayne Johnson. Er sollte uns dann auch den ein oder anderen Zahn ziehen, den wir so hatten. Mit anwesend war noch eine Praktikantin, die schon eher meiner Vorstellung einer Fee entsprach.
Der Bemusterungsablauf wurde von Herrn B. wie folgt angesagt: Montag: Plancheck, also Sitz der Türen und Fenstern mit Anschlag, Wände usw. , nach dem Mittagessen Ausstattung (Beratung lass ich jetzt mal weg, zum Teil hatten wir da schon unsere Ideen, zum Teil ist Wenden sehr ärmlich mit Beispielen ausgestattet, Lynx am Rhein ist da nicht viel besser) der einzelnen Räume entsprechend der Ausbaustufen. Dienstag: Elektro- und Beleuchtungspläne. Bei vier Etagen eine sportliche Herausforderung.
Wer bis jetzt noch kein Konzept für den Innenausbau gefunden hat, wird mit den zwei Tagen der Bemusterung mit Sicherheit nicht zurecht kommen.
Der Ablauf war insofern gut von Herrn B. gewählt, als dass sich die konzentrazionsintensivsten Themen am Anfang des Tages gelegt waren - wir noch frisch und enthusiastisch. Da arbeitet man was weg. Auf die technischen Einzelheiten wird mit Sicherheit Pete eingehen, sobald das Bemusterungsprotokoll vorliegt.
Während der Bemusterung wurde der Kamin, der in den kurzfristig zugestellten Plänen ohne Bemerkung in den ohnehin kleinen Wohnbereich geschoben wurde, zurückgeschoben und dafür ein Fenster im Dachgeschoß verkleinert und verschoben. Türanschläge kontrolliert, Vorbauwände hinterfragt und entfernt. Toiletten, Waschtisch- und Duscharmaturen benannt und bepreist, Fliesen zugeordnet, Fugenfarben(!!!!) ausgesucht, bemerkt, dass die im Vorfeld ausgesuchte Bodenfliese nicht zur schon bestellten Küche passt und neu ausgesucht (fürs ganze Erdgeschoß) nebst Fugenfarbe und einen innerlichen Frust meinerseits nichts wirklich sehen bzw. anfassen zu können. Zumindest bei den Fenstern und Terrassentüren weiß ich nicht wirklich was eingebaut wird. Und gerade diese sind mir bzgl. des Öffnungswinkels sehr wichtig. Benötige ich einflüglige Fenster oder doch lieber zweiflüglig, damit das geöffnete Fenster nicht im Raum stört? Wie ist es mit den Terrassentüren? Und ich kann es nicht mehr hören: "Sie sollten Fenster und Türen geschlossen halten, das ist besser für die Lüftung!" Wenn ich mich noch einmal dafür entschuldigen muss, ein Fenster oder eine Türe geöffnet zu lassen, werde ich zum Tier. Jawoll-ja!
Ich hatte gehofft bei der eigentlichen Bemusterung zumindest Bilder zu sehen. Stattdessen bekommen wir Bezeichnungen gesagt, die mir im Detail nichts sagen, z.B. bei den Schiebetüren. Spätestens hier hatte ich dann einen Frustlevel erreicht, der sich am nächsten Tag entladen sollte.
Hier ein Zwischenfazit: Ausstattungen, die einem wirklich wichtig erscheinen notieren und die Wichtung früh genug mitteilen.
Freitag, 11. Januar 2019
Mal ein Update zwischendurch...
Über den Jahreswechsel war es ziemlich ruhig auf unserem Baublog - aber wir haben in der Zeit doch eine Menge Dinge gemacht, die ich hier kurz zusammenfassen will.
Zum einen haben wir für das zweite Badezimmer im Rahmen des Abverkaufs bei Porta einen Waschtisch gekauft - der gleiche Hersteller wie der Waschtisch unseres Gästebads, allerdings eine andere Serie.
Eigentlich wollten wir so etwas von Anfang an und eigentlich auch in allen Bädern haben, aber die Preislage war dann doch so hoch, dass ein Waschtisch von Weberhaus vom Schreiner günstiger war - also hatten wir uns eigentlich schweren Herzens dafür entschieden. Nun aber war das Ausstellungsstück so günstig, dass wir nun doch zugegriffen haben:
Ansonsten kämpfen wir gerade mit den letzten Feinheiten unseres Ausstattungsprotokolls - und treten dabei immer mal wieder in irgendwelche Fallen. So haben wir kürzlich einen anderen Bauherren kennengelernt, der uns mit gut nachvollziehbaren Argumenten dringend vor den im Moment so modernen Rinnenabläufen bei gefliesten Duschen gewarnt hat - diese sind, wenn es zu einer Verstopfung kommt, mit mechanischen Mitteln kaum noch zu reinigen, man muss dann meist das gesamte Bad aufreißen, um das Problem zu lösen.
Da auch Rose sowieso eigentlich einen Mittelablauf haben wollte und dieser zudem über 500€ pro Dusche weniger kostet als der Rinnenablauf habe ich daher meinen Widerstand aufgegeben - zwar gefällt mir der Rinnenablauf optisch immer noch besser als der Mittelablauf, aber angesichts der Argumente gegen die Rinne muss ich da meine Ästhetik begraben...
Eine weitere Baustelle ist gestern eher zufällig über die Weberhaus-Facebook-Gruppe bei uns eingerichtet worden. Wie inzwischen auch von Weberhaus bestätigt gab es zum Jahreswechsel eine Änderung beim Wechselrichter der PV-Anlage, die wir bestellt haben. Der bisher verwendete Wechselrichter war über ein zusätzliches Modul so aufrüstbar, dass man mit PV-Anlage und Batteriespeicher auch bei einem Stromausfall weiter versorgt wurde, also der Stromausfall nach maximal 20 Sekunden überbrückt worden ist - für uns eines der wesentlichen Kriterien, warum wir PV einsetzen wollen. Blöderweise jedoch hat die Firma Kostal, deren Wechselrichter Weberhaus verbaut, das bisherige Modell auslaufen lassen und durch einen Nachfolger ersetzt. Der hat zwar eine Menge zusätzlicher Funktionen, aber ausgerechnet die Notstromfähigkeit fehlt - und kann auch nicht nachgerüstet werden, wie mir die Hotline des Herstellers bestätigte.
Weberhaus war das natürlich so nicht bewusst - da die Notstromfähigkeit nicht zum Standard gehört hatte man sich damit nicht auseinandergesetzt. Allerdings will man jetzt schauen, ob man da eine andere Lösung findet - ich bin gespannt, womit man da um die Ecke kommt...
Zum einen haben wir für das zweite Badezimmer im Rahmen des Abverkaufs bei Porta einen Waschtisch gekauft - der gleiche Hersteller wie der Waschtisch unseres Gästebads, allerdings eine andere Serie.
Eigentlich wollten wir so etwas von Anfang an und eigentlich auch in allen Bädern haben, aber die Preislage war dann doch so hoch, dass ein Waschtisch von Weberhaus vom Schreiner günstiger war - also hatten wir uns eigentlich schweren Herzens dafür entschieden. Nun aber war das Ausstellungsstück so günstig, dass wir nun doch zugegriffen haben:
Normalerweise kostet dieser Waschtisch mit Spiegelschrank so runde 4.500€ Listenpreis und wird nach den - in Möbelhäusern üblichen - Rabattrunden so um die 2.500€ verkauft, was doch deutlich oberhalb unseres Budget lag. Angesichts des Preisniveaus des Herstellers läuft sowas dann in einem Volumen-Haus wie Porta aber nur ein Nischenprodukt, so dass man die angepeilten Verkaufszahlen wohl nicht erreicht hat und damit den Hersteller wieder aus dem Programm genommen hat. Gut für uns, da wir so sehr günstig an diesen Waschtisch gekommen sind und zudem noch eine Handtuchleiter sowie eine "Ersatzkeramik" für unser Gästebad kostenlos dazu bekommen haben:
Da auch Rose sowieso eigentlich einen Mittelablauf haben wollte und dieser zudem über 500€ pro Dusche weniger kostet als der Rinnenablauf habe ich daher meinen Widerstand aufgegeben - zwar gefällt mir der Rinnenablauf optisch immer noch besser als der Mittelablauf, aber angesichts der Argumente gegen die Rinne muss ich da meine Ästhetik begraben...
Eine weitere Baustelle ist gestern eher zufällig über die Weberhaus-Facebook-Gruppe bei uns eingerichtet worden. Wie inzwischen auch von Weberhaus bestätigt gab es zum Jahreswechsel eine Änderung beim Wechselrichter der PV-Anlage, die wir bestellt haben. Der bisher verwendete Wechselrichter war über ein zusätzliches Modul so aufrüstbar, dass man mit PV-Anlage und Batteriespeicher auch bei einem Stromausfall weiter versorgt wurde, also der Stromausfall nach maximal 20 Sekunden überbrückt worden ist - für uns eines der wesentlichen Kriterien, warum wir PV einsetzen wollen. Blöderweise jedoch hat die Firma Kostal, deren Wechselrichter Weberhaus verbaut, das bisherige Modell auslaufen lassen und durch einen Nachfolger ersetzt. Der hat zwar eine Menge zusätzlicher Funktionen, aber ausgerechnet die Notstromfähigkeit fehlt - und kann auch nicht nachgerüstet werden, wie mir die Hotline des Herstellers bestätigte.
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