Mittwoch, 16. Januar 2019

Wir haben Strom!

So langsam kommt unser Projekt nun auch sichtbar in Schwung...gestern wurde der Hausanschluss verlegt und, wie bei der Rheinenergie üblich, damit der vorgezogene Hausanschlusskasten installiert.

Natürlich ist die damit beauftragte Firma mal wieder besonders planvoll vorgegangen - letztes Jahr im September wollten die mir den Anschluss schon einmal legen, weil sei halt gerade da wären...ich müsste dann morgen nur noch vorbeikommen und den Baustromkasten und die Kiste für den Hausanschlußkasten installieren kommen. Das habe ich damals abgelehnt (was die Firma trotzdem dazu veranlasst hat, schon mal die Erstellung meines Hausanschlusses mit der Rheinenergie abzurechnen), so dass wir nun eigentlich für Anfang Februar einen neuen Termin vereinbaren wollten, da dann ja irgendwann der Kellerbau losgeht.

Aber es kam dann so wie auch schon beim letzten Mal - gestern hat die Firma dann meinen Elektriker angerufen, dass man gerade dabei wäre, dem Anschluss zu verlegen, und wann er denn kommen würde, um die beiden Kästen vorbei zu bringen...der gute Mann ist aus allen Wolken gefallen, hat es dann aber doch irgendwie hinbekommen. Nun haben wir also schon mal Strom auf dem Grundstück - das Bauanlaufgespräch kann also kommen!


Dienstag, 15. Januar 2019

Nach der Bemusterung ist vor der Bemusterung


von Rose


Pete hat nun schon einiges im technischen Bereich zur Bemusterung/Ausstattungsberatung geschrieben. Zu Bemerken ist, dass obwohl dieser Termin nun vor knapp vier Monaten war (im September 2018, jetzt ist Januar 2019), beschäftigen wir uns weiterhin äußerst intensiv damit. Zum Termin sind wir sehr gut vorbereitet hingegangen. Hatten schon eine Vorbemusterung in Linx am Rhein hinter uns und mein(t)en auch zu wissen was wir wollen und was nicht.
Zwischenzeitlich hatte ich einen Post zur Ausstattungsberatung entworfen aber nie veröffentlicht, da dieser zu pathetisch und einseitig geschrieben ist. Geblieben sind aber immer noch ein paar Punkte, die ich nun leidenschaftsloser Betrachte.

Erwartet haben wir, dass

  • Unterlagen/Pläne seitens Weberhaus rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden
    Realität: kamen per Boten Samstagvormittag vor dem Termin am Montag.
    Konsequenz: Pete hat das ganze Wochenende bis in die späte Nacht hinein die Elektropläne be-/erarbeitet. 
  • Pläne nach Wandlängen (die Innenlängen bei den Teilstücken an Fenstern und Türen) bemaßt sind
    Realität: Es sind die "normalen" Pläne, die die Bemaßung an der Seite haben.
    Konsequenz: In zeitaufwändiger Kleinarbeit habe ich die meisten (Teil-)Wände bemaßt, um erkennen zu können, ob unsere bzw. handelsübliche Möbel neben Fenster, in Ecken reinpassen, Fensterachsen nicht zu groß ausfallen etc. (es mussten noch einige Wände und Fenster geschoben werden) 
  • in der tatsächlichen Bemusterung "mehr" zu sehen ist. Mal ganz blöd gesagt, noch ein paar Türen aufgehen, und ich hab mehr Ausstattungsbeispiele zur Verfügung (die Musterhäuser eignen sich nicht wirklich dazu).
    Realität: Wir hatten den Termin in Wenden und die Ausstellung ist spartanisch.
    Konsequenz: Wochenlanges rumlaufen um zu sehen wie groß/klein Fenster, Türen sind. Bis heute weiß ich nicht wirklich wie es aussehen wird. Treppe ist immer noch ein großes Mysterium und hoffe, dass meine Vorstellung mit dem Bestellten übereinstimmt (so richtige Bilder gibt es halt nicht). Bei der Laibung der in der Wand laufenden Schiebetür gab es kein Beispiel der zwei Varianten. Wir haben vieles nach dem Termin geändert, weil Begrifflichkeiten und unsere "inneren" Bilder nicht übereinstimmten.
  • eine Innenausstattungsfachkraft uns zur Seite steht (was auch immer das heißen mag).
    Realität: Ein Verkäufer, der uns, schreib ich es mal euphemistisch, mit fester Hand durch den Termin geführt hat (was auch an mancher Stelle richtig war).
    Konsequenz: Im Nachgang haben wir eine Menge Geld "gefunden", z. B. die Wohnbereichs-Türe sollte asymmetrisch geteilt werden, beim Ändern auf symmetrisch einen Tausender gespart; Rinnenablauf in normalen Badablauf in den Duschen getauscht (rein technisch sinnvoll), pro Ablauf knapp 700 gutgeschrieben... Der "Mehrwert" war uns nicht bewußt. Wir haben mit Sicherheit noch an diversen Stellen Geld versenkt, wo es nicht nötig gewesen wäre. 
  • wir hinterher wissen, was es kostet!
    Realität: Wissen wir bis heute nicht so wirklich. ;-)
    Konsequenz: ;-()
Nach unserem zweitägigen Bemusterungstermin haben wir später einen weiteren ganzen Tag in Wenden mit unserem Berater verbracht um Pläne anzugleichen. Ein fortwährender Prozess, der weiterhin telefonisch und per Mail andauert. Teilweise nervig, teilweise notwendig. Jede Entscheidung wird nochmals auf Konsistenz geprüft. Und es kommt natürlich auch noch der Input von außen dazu.
Bis heute haben wir keine aktuellen bzw. fehlerfreie Pläne, die ohne Stiftergänzung sind. Die Elektropläne sehen weitaus schlimmer aus. :-\





In der Zwischenzeit sind die Statikpläne freigegeben, da ohne Freigabe der Kellerbauer nicht weiterkommt und somit der ganze Hausbau verzögert wird.

Fazit: Häuser werden anders gebaut, als ich mir das vorstelle.
Prozesse annehmen, bearbeiten. Insgesamt am Ball bleiben, nicht die Nerven verlieren und... Achtung! Wichtig! Bei Vertragsabschluß den Einzugstermin schriftlich fixieren. Dieser wird zwar gefühlt utopisch weit weg liegen, aber der wird es dann auch werden.








---------schnipp-schnapp ---- schnipp-schnapp ---- schnipp-schnapp--------


Und hier wer mag der Ursprungstext kurz nach der Bemusterung:

Wer bisher aufmerksam mitgelesen hat, kann sich denken, dass wir zzt. keine aktuellen Pläne des Hauses haben. Auf den letzten Drücker kamen die Pläne von Weberhaus an, mittels denen wir uns „in aller Ruhe“ Gedanken zur Ausstattung machen sollten. Natürlich wächst so ein Hausplan nicht mal einfach so. Das damit Auseinandersetzen und gedankliche Einrichten ist wohl ein natürlicher Prozess, der aber immer ein wenig diffus ist. In der Vorstellung sind die Räume perfekt ausgeleuchtet, chice Badarmaturen mit tollen Fliesen, perfekt aufeinander abgestimmte Boden- und Wandbeläge werden von den Türen und Fenstern komplettiert. Natürlich stehen die richtigen (Sitz-) Möbel an den Wänden bzw. im Raum.
Die Bemusterung ist nun der Zeitpunkt, an dem der Wecker wie um vier Uhr in der Früh einen jäh aus seinen Träumen reißt und die brutale Realität ins Bewußtsein dringt. Studiengänge die Licht-Design und Ausstattung beinhalten, vorher mitleidig belächelt, nun was sind, was man hätte schon immer mal angehen sollen. Als Laie, die bisher eher praktisch veranlagt ist (Couch mit Kissen ist prima, da bedarf es keiner Attribute wie Größe, Form und Farbe!), schon eine große Herausforderung.
An dieser Stelle sei nochmal ausdrücklich gesagt: Einen (in Ziffern: 1) Tag für die Kontrolle der Pläne nebst Erstellen der Elektro- und und Beleuchtungspläne sind eine Zumutung. Wochenlanges Warten auf die Bemusterung ohne bemaßte Detailpläne was machen können und dann alles hoppladihopp. Da ist mit Sicherheit noch eine Menge an Optimierungspotential vorhanden. Das ist auch nicht das erste Mal gewesen, dass wir unnötig unter extremen Zeitdruck gesetzt wurden. Etwas mehr an Empathie seitens Weberhaus wäre an dieser Stelle von Nöten.
Wir kamen mit halbstündiger Verspätung in Wenden an. Der Berufsverkehr hatte uns an einem Montagmorgen die einstündige Fahrt verlängert.
Meine Erwartungshaltung war eine „Fee“, die farbmusterschwingend nach den Ausstattungswünschen fragt (witzigerweise hatte die Stimme in meiner Vorstellung einen trällernden Unterton à la Hollywood). Als unser Ausstattungsberater Herr B. auftauchte blieben wir in der Filmmetropole aber in einem anderen Film, so in etwa „Die Zahnfee“ mit Dwayne Johnson. Er sollte uns dann auch den ein oder anderen Zahn ziehen, den wir so hatten. Mit anwesend war noch eine Praktikantin, die schon eher meiner Vorstellung einer Fee entsprach.
Der Bemusterungsablauf wurde von Herrn B.  wie folgt angesagt: Montag: Plancheck, also Sitz der Türen und Fenstern mit Anschlag, Wände usw. , nach dem Mittagessen Ausstattung (Beratung lass ich jetzt mal weg, zum Teil hatten wir da schon unsere Ideen, zum Teil ist Wenden sehr ärmlich mit Beispielen ausgestattet, Lynx am Rhein ist da nicht viel besser) der einzelnen Räume entsprechend der Ausbaustufen. Dienstag: Elektro- und Beleuchtungspläne. Bei vier Etagen eine sportliche Herausforderung.
Wer bis jetzt noch kein Konzept für den Innenausbau gefunden hat, wird mit den zwei Tagen der Bemusterung mit Sicherheit nicht zurecht kommen.

Der Ablauf war insofern gut von Herrn B. gewählt, als dass sich die konzentrazionsintensivsten Themen am Anfang des Tages gelegt waren - wir noch frisch und enthusiastisch. Da arbeitet man was weg. Auf die technischen Einzelheiten wird mit Sicherheit Pete eingehen, sobald das Bemusterungsprotokoll vorliegt.

Während der Bemusterung wurde der Kamin, der in den kurzfristig zugestellten Plänen ohne Bemerkung in den ohnehin kleinen Wohnbereich geschoben wurde, zurückgeschoben und dafür ein Fenster im Dachgeschoß verkleinert und verschoben. Türanschläge kontrolliert, Vorbauwände hinterfragt und entfernt. Toiletten, Waschtisch- und Duscharmaturen benannt und bepreist, Fliesen zugeordnet, Fugenfarben(!!!!) ausgesucht, bemerkt, dass die im Vorfeld ausgesuchte Bodenfliese nicht zur schon bestellten Küche passt und neu ausgesucht (fürs ganze Erdgeschoß) nebst Fugenfarbe und einen innerlichen Frust meinerseits nichts wirklich sehen bzw. anfassen zu können. Zumindest bei den Fenstern und Terrassentüren weiß ich nicht wirklich was eingebaut wird. Und gerade diese sind mir bzgl. des Öffnungswinkels sehr wichtig. Benötige ich einflüglige Fenster oder doch lieber zweiflüglig, damit das geöffnete Fenster nicht im Raum stört? Wie ist es mit den Terrassentüren? Und ich kann es nicht mehr hören: "Sie sollten Fenster und Türen geschlossen halten, das ist besser für die Lüftung!" Wenn ich mich noch einmal dafür entschuldigen muss, ein Fenster oder eine Türe geöffnet zu lassen, werde ich zum Tier. Jawoll-ja!
Ich hatte gehofft bei der eigentlichen Bemusterung zumindest Bilder zu sehen. Stattdessen bekommen wir Bezeichnungen gesagt, die mir im Detail nichts sagen, z.B. bei den Schiebetüren. Spätestens hier hatte ich dann einen Frustlevel erreicht, der sich am nächsten Tag entladen sollte.


Hier ein Zwischenfazit: Ausstattungen, die einem wirklich wichtig erscheinen notieren und die Wichtung früh genug mitteilen.






Freitag, 11. Januar 2019

Mal ein Update zwischendurch...

Über den Jahreswechsel war es ziemlich ruhig auf unserem Baublog - aber wir haben in der Zeit doch eine Menge Dinge gemacht, die ich hier kurz zusammenfassen will.

Zum einen haben wir für das zweite Badezimmer im Rahmen des Abverkaufs bei Porta einen Waschtisch gekauft - der gleiche Hersteller wie der Waschtisch unseres Gästebads, allerdings eine andere Serie.

Eigentlich wollten wir so etwas von Anfang an und eigentlich auch in allen Bädern haben, aber die Preislage war dann doch so hoch, dass ein Waschtisch von Weberhaus vom Schreiner günstiger war - also hatten wir uns eigentlich schweren Herzens dafür entschieden. Nun aber war das Ausstellungsstück so günstig, dass wir nun doch zugegriffen haben:



Normalerweise kostet dieser Waschtisch mit Spiegelschrank so runde 4.500€ Listenpreis und wird nach den - in Möbelhäusern üblichen - Rabattrunden so um die 2.500€ verkauft, was doch deutlich oberhalb unseres Budget lag. Angesichts des Preisniveaus des Herstellers läuft sowas dann in einem Volumen-Haus wie Porta aber nur ein Nischenprodukt, so dass man die angepeilten Verkaufszahlen wohl nicht erreicht hat und damit den Hersteller wieder aus dem Programm genommen hat. Gut für uns, da wir so sehr günstig an diesen Waschtisch gekommen sind und zudem noch eine Handtuchleiter sowie eine "Ersatzkeramik" für unser Gästebad kostenlos dazu bekommen haben:


Ansonsten kämpfen wir gerade mit den letzten Feinheiten unseres Ausstattungsprotokolls - und treten dabei immer mal wieder in irgendwelche Fallen. So haben wir kürzlich einen anderen Bauherren kennengelernt, der uns mit gut nachvollziehbaren Argumenten dringend vor den im Moment so modernen Rinnenabläufen bei gefliesten Duschen gewarnt hat - diese sind, wenn es zu einer Verstopfung kommt, mit mechanischen Mitteln kaum noch zu reinigen, man muss dann meist das gesamte Bad aufreißen, um das Problem zu lösen.

Da auch Rose sowieso eigentlich einen Mittelablauf haben wollte und dieser zudem über 500€ pro Dusche weniger kostet als der Rinnenablauf habe ich daher meinen Widerstand aufgegeben - zwar gefällt mir der Rinnenablauf optisch immer noch besser als der Mittelablauf, aber angesichts der Argumente gegen die Rinne muss ich da meine Ästhetik begraben...

Eine weitere Baustelle ist gestern eher zufällig über die Weberhaus-Facebook-Gruppe bei uns eingerichtet worden. Wie inzwischen auch von Weberhaus bestätigt gab es zum Jahreswechsel eine Änderung beim Wechselrichter der PV-Anlage, die wir bestellt haben. Der bisher verwendete Wechselrichter war über ein zusätzliches Modul so aufrüstbar, dass man mit PV-Anlage und Batteriespeicher auch bei einem Stromausfall weiter versorgt wurde, also der Stromausfall nach maximal 20 Sekunden überbrückt worden ist - für uns eines der wesentlichen Kriterien, warum wir PV einsetzen wollen. Blöderweise jedoch hat die Firma Kostal, deren Wechselrichter Weberhaus verbaut, das bisherige Modell auslaufen lassen und durch einen Nachfolger ersetzt. Der hat zwar eine Menge zusätzlicher Funktionen, aber ausgerechnet die Notstromfähigkeit fehlt - und kann auch nicht nachgerüstet werden, wie mir die Hotline des Herstellers bestätigte.

Weberhaus war das natürlich so nicht bewusst - da die Notstromfähigkeit nicht zum Standard gehört hatte man sich damit nicht auseinandergesetzt. Allerdings will man jetzt schauen, ob man da eine andere Lösung findet - ich bin gespannt, womit man da um die Ecke kommt...

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Endlich mal ein Terminplan...

So langsam wurde es echt Zeit, dass wir mal einen nachverfolgbaren Terminplan bekommen, aber nachdem Weberhaus Ende letzter Woche den Termin für das Bauanlaufgespräch festgelegt hat (am 22.1. ist dieses terminiert) hat nun der Kellerbauer nachgelegt und einen Ablafplan für die Kellerstellung vorgeschlagen. Wenn also am 22.1. alles "nach Plan" abläuft wird bereits in der Woche danach der Aushub für unseren Keller erledigt, und noch vor Karneval ist dann der Keller soweit fertig, dass Weberhaus "Maß nehmen" kann für die Treppe, damit die dann bei der Hauslieferung auch problemlos passt. Auf Basis des Plans würden wir dann Mitte März den Keller abnehmen und damit dann alle Bauvoraussetzungen erfüllt haben, so dass Weberhaus dann in der Pflicht ist, spätestens zwölf Wochen danach das Haus zu setzen. Also plane ich mal das Richtfest für Mitte Juni  - das ließe sich dann direkt mit Rose' und meinem Geburtstag kombinieren...:-)!


Donnerstag, 13. Dezember 2018

Der Keller ist bestellt!

Über die ganzen Aktivitäten zum Ausstatten unseres Hauses ist der Keller in den vergangenen Monaten doch ein wenig "zu kurz" gekommen, so dass wir in den letzten zwei Wochen noch einmal richtig Gas geben mussten, um diese Hausaufgabe zu erledigen. Aber wir haben es geschafft, unser Keller ist seit heute bestellt und soll, wenn jetzt alles nach Plan läuft, in der zweiten Februarwoche gestellt werden!

Wir haben im Zuge des Hauskaufs abgewogen, ob wir das "rundum Sorglos"-Paket mit Weberith-Keller nehmen wollen oder doch lieber versuchen, über einen alternativen Anbieter ein günstigeres Angebot zu finden - so ein Keller ist ja schon eine nicht unerhebliche Kostenposition.

Herr J. von Weberhaus als Verkäufer hat uns damals das initiale Kellerangebot bei der Firma Südwest-Keller eingeholt und wirkte fast ein wenig bedrückt, als dabei ein Preisunterschied von über 16000€ zu verzeichnen war. Leider jedoch war das nur die halbe Wahrheit, da zum einen Wandhöhe und Geschosshöhe zwei völlig verschiedene Dinge sind und somit das erste Angebot aufgrund dieses kleinen semantischen Unterschieds eigentlich nicht vergleichbar war und zum anderen viele Positionen zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht klar waren (bspw. die Anzahl der Wand- bzw. Deckendurchführungen), so dass die Mehrkosten dafür nicht zu beziffern waren.

In Summe war der Keller dann aber immer noch deutlich günstiger als direkt bei Weberhaus (und ich weiß nicht, ob da dann nicht auch noch Dinge wie der Ringerder samt Dokumentation und Messprotokoll on top gekommen wären) - wir haben so immer noch einen fünfstelligen Betrag gespart. Und das Feedback zu Südwest-Keller war auch unisono positiv, alle befragten Bauherren waren mit dem gelieferten Keller sehr zufrieden - hoffen wir also, dass wir das auch sein werden. Hier nun der letzte Kellerplan, direkt aus dem CAD-Programm von Weberhaus:


Einziger Problempunkt im Moment: Durch ein paar verschobene Wände im EG musste auch im Keller eine Wand des Technikraums verschoben werden, weil sonst die Abwasserrohre direkt davor nicht ordentlich geführt werden können. Diese Verschiebung führt jetzt aber dazu, dass wir die Kellerdecke um 2cm dicker bauen müssen, weil sonst die statischen Lasten nicht abgeleitet werden können, da nun unter dem Lasteintrittspunkt auf der Kellerdecke die Wand fehlt... Und wie üblich hat Weberhaus noch einen Fehlerteufel im Bild versteckt - die Lage des Kamins und des Deckendurchbruchs dafür sind leider nicht deckungsgleich.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Die Statik ist endlich da...

Wie der Titel schon andeutet macht unser Hausbau Fortschritte...nicht aber, ohne dass ich dabei massiven Druck auf Weberhaus ausüben musste.

Wir haben am Mitte November die Pläne nach der Ausstattungsberatung freigegeben, indem wir nach der eigentlichen Bemusterung ein weiteres Mal nach Wenden gefahren sind (zum Glück ist das gerade mal einen knappe Fahrstunde von uns entfernt) und im Rahmen einer "Nachbemusterung" die offenen Punkte vor Ort geklärt haben. Eigentlich hatten wir gedacht, dass die "paar" Änderungen in zwei Stündchen abzuhandeln wären, aber am Ende war es dann doch der ganze Tag, der dabei drauf gegangen ist. Aber nur das Ergebnis zählt - wir sind schließlich soweit gekommen, dass wir sowohl das Leistungsverzeichnis als auch die einzelnen Pläne haben unterzeichnen können - insgesamt waren es über zwanzig Unterschriften für jeden von uns.

Leider ist das aber erst der Anfang der Odyssee...nicht nur wir, sondern auch den Ausstattungsberater hat am Ende die Kondition verlassen, und so waren diverse Anpassungen, die wir in den letzten beiden Stunden gemacht haben, entweder nur im Plan oder nur im Leistungsverzeichnis vorhanden, nicht aber im jeweiligen Gegenstück. Und dann sind noch Dinge, die eigentlich im Plan vorhanden waren (z.B. unsere Kerto-/KVH-Träger), ohne erkennbaren Grund verloren gegangen. In Summe also gab es noch eine Runde, die wir drehen müssen, um das Ergebnis nach unseren Vorstellungen zu erreichen.

Was aber besonders ärgerlich war ist die Tatsache, dass Weberhaus nach der Freigabe der Planzeichnungen erst einmal genau nichts gemacht hat. Oder zumindest fühlte sich das für mich so an, da ich nach etwas über einer Woche anrief (diese Dauer wurde uns in der Bemusterung für die Erstellung der Statik genannt) und erfahren musste, dass es wohl bis in die KW50 dauern würde, um diese zu erstellen - sie sei ja noch nicht einmal in Bearbeitung, und alle Bearbeiter seinen komplett ausgelastet.

Hier ist mir dann der Kragen geplatzt, und ich habe mich nach den ganzen seit dem Abschluss des Werkvertrags schon in Kauf genommenen Verspätungen hingesetzt und eine formale Mängelrüge verfasst - zwei Seiten lang, in denen ich Weberhaus die Verzögerungen genau beschrieben und auf Abhilfe gedrungen habe. Im Ergebnis führte das erst einmal nur zu einer "beleidigt" klingenden eMail meines Projektleiters, der aber auch verschiedene Kritikpunkte einräumte, auch wenn er sie anders als ich bewertet hat. Nach einem Telefonat wurde dann aber eine für mich akzeptable Lösung gefunden - Weberhaus verlängert aufgrund der angesprochenen Verzögerungen unsere Festpreisbindung um sechs Wochen. Und - viel wichtiger - die Statik wurde nun beschleunigt, indem sie extern vergeben wurde, und lag dadurch statt in KW50 bereits in KW48 vor.

Allerdings...sie war in der ersten und zweiten Version nicht brauchbar. Was sich wie ein roter Faden durch unser Bauvorhaben zieht war auch hier zu erkennen - es erscheint uns, dass Weberhaus dermaßen überlastet ist, dass die Sorgfalt auf der Strecke bleibt und regelmäßig Fehler übersehen werden. So wurden dem Statiker eine falsche (=veraltete) Planzeichnung geschickt, die zum einen noch eine Wand enthielt, die während der Bemusterung entfallen ist (und in die der Statiker dann prompt einen Stützpfahl eingeplant hatte) und zum anderen fehlerhafte Fenstergrößen beinhaltete, da diese Änderungen nicht in den ihm übergebenen Plan eingeflossen waren, so dass diese dann eine nochmalige Korrektur der Statik erforderten. In Summe ist beides wieder nur mir aufgefallen - nicht jedoch den "Profis" bei Weberhaus. Dadurch mussten wir zwei Iterationen der Statikpläne abwarten, bevor wir heute endlich eine Statik vorliegen haben, die zumindest für mich als Laien korrekt aussieht. Am Ende haben wir aber wieder eine halbe Woche verloren, und ich frage mich, wie andere damit umgehen...

Nevertheless sind wir aber einen Schritt weiter - die Statik habe ich dann an den Kellerbauer geschickt, damit der prüfen kann, ob daraus noch irgendwelche Fallstricke für den Keller erwachsen können und ihn noch einmal um die Präzisierung des Angebots gebeten, weil auch da ein paar Dinge fehlten - wenn das jetzt alles klappt kann ich tatsächlich Anfang nächster Woche den Auftrag für den Keller erteilen, so dass sich dann vermutlich im Februar tatsächlich das erste Mal etwas auf unserer Baustelle tun wird.

Ansonsten: Weberhaus hatte angesichts des Planfiaskos mit den Rotstrichplänen das Obergeschoss und das Dachgeschoss teilweise neu zeichnen lassen, so dass jetzt zumindest an den bei der Statik bemängelten Stellen schon einmal keine Fehler mehr vorhanden sind. Hoffen wir, dass vor der Ausführungsplanung dann auch die restlichen Fehler im Plan korrigiert werden...:-)!


Montag, 26. November 2018

Fliesenplan der Bäder

Letzte Woche hatte das elektronische Postfach mal wieder eine eMail des Ausstattungsberaters von Weberhaus. Inhalt: Der Fliesenplan für unsere Bäder mit der Bitte um Freigabe. Leider sind die Pläne nicht ganz korrekt, aber die Fehler liegen nur im Detail.

Insgesamt haben wir drei Sanitärräume (hässliches Wort...:-)) im Haus, ein Bad am Zimmer unserer Tochter sowie unser Duschbad im Obergeschoss und ein Gäste-Duschbad im Erdgeschoss. Alle Bäder sind auf Funktion optimiert, so dass wir den Platz, den diese einnehmen, gegenüber klassischen Hausentwürfen doch ziemlich eingedampft haben - die beiden Bäder im OG sind jeweils nur knapp mehr bzw. knapp weniger als sechs Quadratmeter groß, und auch das Gästebad muss mit gerade einmal vier Quadratmetern auskommen.

Unser Badezimmer hat zukünftig nur noch eine Dusche, so dass wir den Platz, den ansonsten die obligatorische Badewanne eingenommen hätte, in die begehbare Fliesendusche sowie die nebenliegende Ankleide investiert haben. Als Fliesendesign haben wir einen beigen Grundton gewählt (ist auf den Bildern nicht gut zu erkennen) und für den Boden die Fliese Novoceram Talm Ivoire im Format 60x60 ausgesucht, für die Wand dann von Steuler die Fliese Verdana Uni beige. Generell sind beide Fliesen im Trendline-Standard von Weberhaus enthalten, allerdings mussten wir für das größere Bodenfliesenformat einen Aufpreis von ca. 9€/qm bezahlen.


Was auf dem Bild noch fehlt ist zum einen die Sitzbank an der Dusche (wurde bei der Zeichnung vergessen) und der Waschtisch - diesen lassen wir über Weberhaus von einem Schreiner anfertigen (vermutlich - ich warte noch auf den endgültigen Preis dafür), damit er genau in die Wandnische neben der Vorsatzwand für die Toilette passt. Wir hatten ursprünglich geplant einen Waschtisch von Burgbad "von der Stange" zu nehmen, jedoch habe ich nach der Bemusterung festgestellt, dass es den nicht ohne Hahnloch gibt - und da wir eine Unterputz-Armatur haben, war der damit aus dem Rennen. Ärgerlich war nur, dass ich das herausfinden musste und es nicht Weberhaus selbst aufgefallen ist - das wäre für alle Seiten ziemlich ärgerlich geworden, wenn der Waschtisch in der Konstellation mit Hahnloch (aber eben ohne Wasserhahn, weil der ja aus der Wand kommt) eingebaut worden wäre...

Das eigentliche Badezimmer (also das Bad, in dem es eine Badewanne gibt) liegt direkt am Zimmer unserer Tochter. Wir hatten ursprünglich überlegt, ganz auf eine Badewanne zu verzichten, da wir diese in den letzten zwanzig Jahren insgesamt vielleicht fünfzig Mal benutzt haben - wenn es hoch kommt. Aber der Druck der jungen Dame, doch ab und an baden zu wollen und die Erkenntnis, dass ein Haus ohne Badewanne beim Wiederverkauf vermutlich nur schwer zu veräußern sein dürfte, hat uns dann bewogen, doch eine Wanne im "Kinderbad" einzubauen. Dabei fiel die Wahl der Wanne auf das Modell Libra von Villeroy&Boch in der Größe 180x80cm - dieses hat auf einer Seite der Wanne eine Art Duschtasse, so dass man dort beim Duschen besser stehen kann als in einer klassischen Wanne. In Sachen Fliesen haben wir das Zepter an unsere Tochter gegeben, und sie hat tatsächlich eine sehr schöne Kombination gefunden, die das von ihr gewünschte sanfte maritime Thema aufgreift. Als Bodenfliese setzen wir die Novoceram Jasper Gris in 60x60cm ein, und an der Wand kommt das Modell Belt von Steuler in der Farbe Creme zum Einsatz. Dazu gibt es dann ein Band an Dekorfliesen in grau einmal um das Bad herum sowie eine kleine Bordüre im gleichen Design als Abschluß an der Oberkante der Wanne ringsum. Auch hier sind die Fliesen selbst beide im Trendline Standard enthalten, allerdings gab es natürlich wieder den Aufpreis für das größere Maß am Boden und für die Dekorfliese (rund 6€ pro Dekorfliese) und die Bordüre (relativ teuer mit insgesamt 150€ Aufpreis).


Auch hier fehlt wie im vorherigen Bild der Waschtisch - auch dieser kommt vom Schreiner, obwohl hier ein Standard-Maß verwendet wird. Der Waschtisch ist von Duravit, und laut Ausstattungsberater wäre der passende Unterschrank von Duravit deutlich teurer als das Objekt vom Schreiner.  Zudem fehlt auf dem Bild die Visualisierung der Fliesen auf der Wanne einschließlich der Bordüre - wir haben hier Weberhaus ebenfalls um eine Korrektur gebeten.

Schließlich gibt es im Erdgeschoss noch ein Gäste-Duschbad. Hier haben wir ja bereits vor einiger Zeit einen schönen Waschtisch gekauft gehabt, den wir dort vom Möbelhaus samt Spiegel installieren lassen werden - daher ist außer dem Wassserhahn auf dem Bild nichts vom Waschtisch zu sehen. Auch ist der Wasserhahn in der Darstellung zu hoch dargestellt - auch das ist bereits reklamiert. Im Gästebad setzen wir die gleichen Bodenfliesen ein wie im restlichen Ergeschoss (also in der Küche, Diele und Garderobe) - in letzter Minute haben wir hier auf die Novoceram Talm in der Farbe Taupe getauscht. Diese Farbe harmoniert unserer Meinung nach ganz gut mit dem Parkett im Wohnzimmer und auch der Treppenfarbe, so dass wir hoffentlich so ruhige Übergänge erreichen werden. An der Wand bleiben wir klassisch weiß mit Steuler Pure White, allerdings um die Dusche herum aufgelockert mit einem Mosaik in Buchefarbe von Steuler aus der Serie Midland. Beide Fliesen sind im Trendline-Standard enthalten, und auch hier wieder kam ein Aufpreis nur für das größere Format der Bodenfliesen sowie das Mosaik (ca. 150€) zum Tragen.


Auch im Gäste-Duschbar ist die Dusche bodentief mit Rinnenablauf, und die Duschwand ist nach einem kleinen feststehenden Element von 28cm nach innen klappbar, so dass man fast den gesamten Raum der Dusche im "Normalbetrieb" als Gäste-WC mitnutzen kann und ein großzügigeres Raumgefühl bekommt. Trotzdem bleibt aber die Möglichkeit, dort im Bedarfsfall auch einmal zu duschen - sei es als Gast, der im benachbarten Gästezimmer nächtigt oder aber wir selbst, wenn wir uns später vielleicht einmal auf eine Ebene beschränken müssen, weil das Treppensteigen zu mühsam wird.

Freitag, 16. November 2018

Finales Bemusterungsprotokoll

Nach der Bemusterung hat es einige Zeit gedauert, bis wir das vollständige Protokoll der Mehr- und Minderpreise bekommen haben - und nach dem Öffnen des riesigen Umschlags (der übrigens aufgrund des Gewichts als Paket und nicht als Brief kam) mussten wir uns erst einmal setzen - die erste Version dieses Protokolls wies einen Mehrpreis von schlappen 54.488,93€ aus. Dies war doch deutlich mehr, als uns als Schätzung am Ende der Bemusterung mitgegeben wurde - der dort genannte geschätzte Mehrpreis lag eher bei den (erwarteten) 35-40.000€. Wir hatten von Anfang an mit einem höheren Mehrpreis als in vielen anderen Blogs berichtet gerechnet, da wir nach Vertragsabschluss doch noch einige größere Änderungen eingeplant haben - z.B. wird unser Dachgeschoss auch als zweites Obergeschoss zum Wohnbereich ausgebaut. Den Mehrpreis dafür hatten wir vorher mit Weberhaus vereinbart, er ist dann aber nicht als Vertragsänderung aufgesetzt worden, sondern der Einfachheit halber nun Bestandteil des Bemusterungsprotokolls. Alleine diese Änderungen liegen bei etwa 25.000€, so dass wir von einem Aufbemusterungsvolumen von 10-15.000€ ausgegangen waren - in der ersten Version des Protokolls war das aber mal ebeön das doppelte des oberen Grenzwertes...

Die wesentliche Ursache für die Differenz war aber schnell gefunden - es war der Kaminofen, den wir uns von Weberhaus haben anbieten lassen. Wir wollten aus Platzgründen eine Kombination aus Kaminofen und Schornstein der Firma Schiedel, das Modell "Kingfire Grande S" einsetzen, da dieser nur eine Tiefe von 55cm aufweist. Angesichts einer Tiefe des Kamins von 36cm und der eines Kaminofens von üblicherweise 50cm sowie 20cm Abstand vom Ofen zum Kamin würde uns dieser einen guten halben Meter Tiefe im Raum sparen. Allerdings schlug unser Favorit mal eben mit 15.552,97€ zu Buche (bzw. mit 10.557,97€  Mehrpreis gegenüber dem bereits im Werkvertrag vorgesehen Schornstein), und der Aufpreis war wohl auch dem Ausstattungsberater nach den beiden Tagen "entfleucht", als er die Summe der Aufpreise überschlagen hat.

Zudem waren neben dem Kaminofen diverse Posten enthalten, die entweder so nicht gewollt waren oder die schlicht falsch berechnet wurden. Bei der Menge der Posten sind Fehler auch bei größter Sorgfalt nun mal nicht auszuschließen, z.B. fand sich eine zusätzliche Homeway-Dose in der Kellertreppe, die vermutlich schlich aufgrund eines Tippfehlers dorthin gelangt ist. Und man muss auch wirklich alle Posten im Detail prüfen und gegen das Bau- und Leistungsverzeichnis sowie den Text des Werkvertrags bzw. des dazugehörigen Leistungsverzeichnisses spiegeln - da ist viel Kleinvieh dabei (hier mal 35,20€, da mal 164€ und anderer Stelle nochmal 439,50€ usw.), was eigentlich bereits durch besagte Dokumente als bezahlt gelten müsste, sich bei uns dann aber zu einem mittleren vierstelligen Betrag summiert hat, den wir nochmal zahlen sollten - darauf angesprochen hat Weberhaus bzw. der Ausstattungsberater dann aber diese Mehrpreise ohne große Diskussion wieder gestrichen. Naja, und dann muss man wirklich noch einmal alle Posten durchgehen, ob man diese wirklich braucht...angesichts der eher preislosen Atmosphäre während der Bemusterung kann es passieren, dass man an der ein oder anderen Stelle über das Ziel hinausschießt.

Problematisch war für uns zudem der Elektroplan - dieser war aufgrund der vielen handschriftlichen Änderungen und Eintragungen für uns kaum mehr zu durchblicken, da verschiedene Dinge auch schlicht so nah beieinander lagen, dass sich die diversen Kreise, Kästchen und deren Beschriftung überlappt haben. Hier haben wir bei Weberhaus unser Problem beim Projektleiter vorgetragen, und der hat es geschafft, innerhalb einer Woche die handschriftlichen Anpassungen in eine CAD-Zeichnung übertragen zu lassen - zwar ziemlich fehlerhaft bzw. unvollständig (so hatten wir plötzlich zwei Zimmer ohne jedwede Steckdose), aber immerhin so, dass für uns nun die Möglichkeit gegeben war, das vernünftig zu prüfen und noch Anpassungen am Elektroplan vorzunehmen.

Am Ende haben wir drei Zwischenversionen des Ausstattungsprotokolls vorliegen gehabt, bevor wir uns angesichts der geringen Entfernung nach Wenden entschieden haben, die finale Version des Protokolls sowie die finalen Haus- und Elektropläne in einem Nachbemusterungstermin gemeinsam mit unserem Ausstattungsberater zu erstellen und dann vor Ort zu unterzeichnen. Die Idee war, um 10 Uhr dort anzufangen und dann zur Mittagspause bei Weberhaus um 12 Uhr fertig zu sein.

Aber wie das so mit Ideen ist - die lassen sich nicht immer so wie geplant umsetzen, und so haben wir den kompletten Tag bis 17 Uhr gebraucht (einschließlich Gesprächen mit dem Elektro- und dem Sanitärplaner von Weberhaus, die uns beiden extrem weiter geholfen haben). Am Ende haben wir dann schließlich in einer schier nicht enden wollenden Prozedur neben dem Protokoll noch sieben Planzeichnungen und 13 Anlagen unterschrieben...zu einem Endpreis, der trotz einiger in der Nachbemusterung hinzugefügter Dinge (zwei vergrößerte Fenster, franz. Balkone für die bodentiefen Fenster im OG, die wir eigentlich selbst machen wollten und der Vorbereitung für eine Video-Sprechanlage), noch knapp 12000€ unter dem Anfangs genannten Betrag liegt.

Da mir bei der Vorbereitung unserer Bemusterung andere Blogs sehr geholfen haben, welche die  Aufpreise aus der Bemusterung gelistet habe, werde ich in einem gesonderten Post die Aufpreise aus unserem Protokoll als Referenz mit Preisstand November 2018 auflisten.

Unsere Aufpreisliste


Da mir bei der Vorbereitung unserer Bemusterung andere Blogs sehr geholfen haben, welche die  einzelnen Aufpreise aus ihrer Bemusterung gelistet habe, möchte ich hier als Information für zukünftige Bauherren die Aufpreise nach Gewerken getrennt aus unserem Protokoll als Referenz mit Preisstand November 2018 auflisten.

Die Preise gelten dabei entweder pro Stück oder pro laufenden Meter (außer wenn anders angegeben) und entstammen unserem Bemusterungsprotokoll bzw. meinen Notizen aus der Bemusterung (wenn wir den Posten dann doch nicht genommen haben), können also durchaus bei anderen abweichen - es sollte aber einen guten ersten Überblick darüber geben, was Dinge denn bei Weberhaus so kosten, da das auch schon einmal deutlich von dem abweichen kann, was man online für ein entsprechendes Produkt bezahlen würde. Beispiel unsere Badewanne:

Artikel
Listenpreis
Preis Weberhaus
Preis Reuter.de
1746,92€
1236,00€
827,95€
523,60€
360,00€
339,95€
245,62€
215,00€
132,45€
Summe
2516,14€
1811,00€
1300,35€

Der wesentliche Unterschied, den man bei den Preisen berücksichtigen muss: Bei Weberhaus ist die Wanne am Ende dann eingebaut, und wenn etwas kaputt geht oder nicht richtig eingebaut wurde, übernimmt Weberhaus die Beseitigung der Fehler einschließlich der Folgeschäden - bei reuter.de steht die Wanne erst einmal nur auf einer Palette irgendwo auf der Baustelle - Einbau und die Haftung, wenn dabei etwas schief läuft, übernehmen die natürlich nicht. Weberhaus lässt sich auch  nicht darauf ein, dass man das Material selbst beschafft und dieses dann von Weberhaus eingebaut wird - hier wird auf die Gewährleistung verwiesen, so dass diese Idee, eine Menge Geld zu sparen, leider auch nicht funktioniert.

Alle unten genannten Preise stellen sowohl Aufpreise dar als auch die Gutschrift, die man für den jeweiligen Posten erhält, wenn er bereits im Werkvertrag oder der Bau- und Leistungsbeschreibung enthalten war und man den Posten dann doch nicht benötigt:

Wand, Dach und Decke:

  • Kertoträger im Deckenelement für Markise     142€
  • KVH-Träger im Wandelement für Vordach     61€
  • KVH-Träger im Wandelement für Markise     79€
  • Innenwand 13cm     250€
  • Wandscheibe mitlaufend zur Treppe lfm     379€
  • Vorsatzwand für WC an einer Außenwand lfm     224€
  • Deckenverstärkung für Umlufthaube oder schwere Deckenleuchte 40x40cm Stk     87€
  • Antennenziegel für Satelliten-Antenne     72€
  • Balkongeländer Nr. 1590 pulverbeschichteter Flachstahl lackiert mit Edelstahl-Handlauf     57€
  • Haustür Aufpreis Trendline auf Topline     590€
  • Glas Spiegelglas grau in Türfüllung     158€
  • Glas Spiegelglas grau in Seitenteil     165€
  • gekröpfter Türgriff statt gerader Türgriff     137€

Fenster und Türen:

  • Standardinnentür 198,5 (aus Trendstyle)     397€
  • Fenster 90/127 mit elektr. Rolladen     1107€
  • Fenster 117/127 mit elektr. Rolladen     1239€
  • Fenster 117/141 mit elektr. Rolladen     1485€
  • Fenstertür 117/228 mit elektr. Rolladen     1665€
  • Fenstertür 117/244 mit elektr. Rolladen     1841€
  • Fenster 153/68,5 mit elektr. Rolladen     1279€
  • Fenster 153/127 mit elektr. Rolladen     1446€
  • Fenstertür 200/244 mit elektr. Rolladen     3038€
  • Fenstertür einflügelig Fußpunkt niedrige Schwelle für niveaugleichen Austritt    390€
  • VSG-Glas für Fensterkämpfer bei bodentiefen Fenster     122€
  • Aufpreis Rolladen grau, silber, anthrazit, beige oder moosgrün statt weiß     272,20€
    (Keine Ahnung wie der Preis zustande kommt!)
  • Nothandkurbel für Rettungsfenster     260€
  • französischer Balkon (wie Balkongeländer oben) bis 90cm Fensterbreite pro Stück     486€
  • französischer Balkon (wie Balkongeländer oben) über 90cm Fensterbreite pro lfm     535€
  • Aufpreis franz. Balkone in Fensterlaibung statt vorgebaut pro lfm    68€

Elektro:

  • Einfachsteckdose     36€
  • Einfachsteckdose mit separater Sicherung     72€
  • Einfachsteckdose UP wasserdicht (außen)     76€
  • Ausschaltung     68€
  • Ausschaltung mit Kontrolleuchte     79€ EG/OG/DG, 90€ Keller
  • Wechselschaltung     129€
  • Dopelsteckdose    52€ EG/OG/DG, 56€ (Keller)
  • Doppelsteckdose mit separater Sicherung (Keller)     116€
  • Deckenbrennstelle     12€
  • Deckenbrennstelle für LED-Spots mit ThermoX-Dose     70€
  • Wandbrennstelle     20€
  • Wandbrennstelle und Wandausschnitt 68mm für LED-Treppenlicht     63€
  • EnOcean Beleuchtungsstelle max. 900W     173€
  • EnOcean Bedienstelle zweifach     115€
  • EnOcean Dimmer max. 400W und max. sechs Leuchtmittel     202€
  • EnOcean Dimmer max. 800W und max. zwölf Leuchtmittel     271€
  • EnOcean Markisenleitung ohne Schalter     180€
  • Vier Koax-Leitungen aus Keller ins Dachgeschoss als Vorbereitung Sat-Anlage     185€
  • Erdungsleitung für Sat-Antenne KG->DG     104€
  • Homeway Multimediadose     318€ EG/OG/DG, 310€ Keller
  • Antennendose auf Homeway-Panel aufgelegt mit Einsatz     123€
  • Klingeltaster mit Gong     183€
  • Erdkabel NYY-J 5x10qmm für Unterverteilung in Garage pro lfm    15€
  • Sicherungselement für Erdkabel     89€
  • Sprechanlagenleitung 12x0,8qmm ohne Schirmung mit Leerdose, Haus zu Zählerkasten     33€
  • Leerdose mit Cat.7-Leitung nicht aufgelegt ohne Einsatz     136€
  • Cat.6 Doppeldose mit Cat.7-Leitung auf Homeway Patchpanel aufgelegt mit Einsatz     393€ EG/OG/DG, 384€ Keller
  • Elektro-Wandkonvektor inkl. separat gesicherter Steckdose     272€
  • Elektr. Fußbodenheizung im Bad (bis 10qm Badfläche) statt Elektro-Wandkonvektor, inkl. separat gesicherter Steckdose     1658€

Sanitär-Ausstattung:

  • Brause-Thermostatbatterie Hansaunita (aus Trendline)     179€
  • Duschabtrennung (aus Trendline)     1422€
  • Duschwanne 90x75 mit Anschlußzubehör (aus Trendline)     297€
  • Hansgrohe Brausenset Raindance Select 120 Unica'S Puro     182€
  • Hansgrohe Duschthermostat Ecostat     224€
  • Hansgrohe Showerpipe Croma Select S     551€
  • Einhebelmischbatterie Hansa (aus Trendline)     125€
  • Hansa UP Waschtischbatterie Hansapublic mit Bluebox     378€
  • Hansgrohe UP Waschtischbatterie Talis F mit Grundkörper     428€
  • Handwaschbecken Gästebad ohne Ablaufhaube    75€
  • Handwaschbecken 60/65cm Duschbad (aus Trendline) mit Ablaufhaube     218€
  • Montage Waschtisch     114€
  • Montage Duschwanne     388€
  • Montage Badaccessoires     12€
  • Bad-Accessoires:
    • Toilettenpapierhalter     39€
    • Toilettenbürstengarnitur     51€
    • Handtuchhaken     6€
    • Handtuchhalter     42€
    • Wandspiegel     36€
    • Wannengriff     49€

  • Badewanne 170x75 (aus Trendline)     268€
  • Hansa Einhandwannenbatterie mit Bluebox und Zubehör (aus Trendline)     386€
  • Villeroy&Boch Badewanne Libra 180x80 mit Zubehör für UP-Thermostat     2023€
  • Hansgrohe Ecostat UP Thermostat mit Grundkörper     506€
  • frostsicherer Außenwasserhahn     301€
  • Kaltwasseranschluß UP ohne Abwasser für Kühlschrank in Wandnische     162€
  • Außenwasserhahn abschließbar     80€

Sonstiges:

  • Fertigkamin vom Keller bis über Dach (ca. 13m) mit einem Anschluß für Kaminofen     5016€
  • Treppenstufen Eiche statt Buche pro Treppenelement     504€
  • Setzstufen bei eingestemmten Stufen pro Treppenelement     563€
  • Beize der Treppenstufen in Standardtönen pro Treppenelement     164€
  • Treppenpfosten lackiert     68€
  • Treppenwangen lackiert     182€
Ich hoffe, dass diese Liste schon einmal einen guten Grundstock an Aufpreisen darstellt, um sich auf die Bemusterung vorzubereiten und nicht gleich vom Stuhl zu fallen, wenn man mit den Preisschildern konfrontiert wird. Generell ist es so, dass Weberhaus meiner Ansicht nach zwei Arten von Preisen hat - die Dinge, die man gerne/regelmäßig verkauft und die man entsprechend direkt im System hat (also bereits vorkalkuliert sind) und dann die Dinge, die man eigentlich nicht machen möchte, die zu selten angefragt werden oder von Lieferanten stammen, zu denen man keine regelmäßigen Beziehungen hat. 

Dinge der ersten Preiskategorie haben sicher ihren Preis, dieser ist aber irgendwo noch nachvollziehbar - bei Artikeln der zweiten Kategorie (bspw. der von uns angefragte Kingfire Grande S) sind die Preise aber schon sehr "exklusiv", so dass man sich eigentlich sparen kann, diese Dinge anzufragen.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Die pre-finalen Grundrisse sind da!

So langsam nähert sich unser Haus der theoretischen Fertigstellung. Wie ja bereits in einem vorherigen Post beschrieben bekam ich am Freitagnachmittag vor der Bemusterung am folgenden Montag die Ausführungspläne, die Weber aus den Architektenzeichnungen und unserer Powerpoint-Idee, wie wir das Dachgeschoss gestaltet haben wollen, erstellt hat. Das ist also der Stand vor der Bemusterung, in der wir noch das ein oder andere angepasst haben, aber bietet schon einmal ein gutes Bild davon, wie unser Haus zukünftig aussehen soll. Insgesamt werden wir vier Ebene haben, auf denen es Zimmer geben wird - angefangen vom Keller über das Erdgeschoss und Obergeschoss bis hin zum Dachgeschoss, in dem wir auch noch etwas untergebracht haben.

Im Kellergeschoss befindet sich erwartungsgemäß die Technik des Hauses, so dass über der Erde nur noch der Frischluftturm von unserer Lüftungs- und Heizungstechnik zu sehen sein wird. Leider mussten wir den Technikraum mit fast 17qm ziemlich groß machen - dies liegt an der Lage der Lüftungsrohre. Ansonsten werde ich dort mein Büro beziehen (wie schon jetzt liegt mein Büro "unter Tage", was im Sommer dafür sorgt, dass dort immer noch sehr erträgliche Temperaturen herrschen), und es wird einen Vorratsraum sowie einen Hauswirtschaftsraum geben - letzteren auch mit Homeway-Multimediadose, schließlich will man bei langweiligen Arbeiten auch Fernsehn gucken können...:-)!



Das Erdgeschoss weist dann gleich mehrere Dinge auf, die uns bei unserem Haus wichtig waren. Zum einen gibt es hier einen sehr großzügigen Eingangsbereich, in dem man problemlos die Besucher empfangen und auch nebeneinander stehen bleiben kann, ohne direkt auf Tuchfühlung gehen zu müssen. Daneben gibt es ein Duschbad (mit gefliester, bodenebener Dusche), einem weiteren Wohnraum, der im Alter mal als Schlafraum dienen kann, wenn es nötig werden sollte und der großen, mit Schiebetür zum Essbereich zu öffnenden Küche. Letzteres war uns besonders wichtig - in unserer Küche wird richtig gekocht, daher muss man die Küche auch abschotten können, dennoch sollte die Möglichkeit gegeben sein, die Tür auch offen zu lassen, um die Situation kommunikativer zu gestalten, wenn man z.B. an Weihnachten für eine Gruppe kocht und nicht komplett von den Gästen getrennt sein möchte...


Das Obergeschoss ist dann in der Form zweier kompletter Apartments gestaltet - rechts (mit Balkon) ist das Reich unserer Tochter mit eigener Ankleide und Badezimmer, links das unsere mit größerer Ankleide und unserem Bad, welches speziell für mich über eine richtig große Dusche mit Regenwald-Brause und Sitzbank (fehlt in der Zeichnung noch) verfügt...:-)! In der Mitte blieb dann noch ein kleines Zimmer übrig, welches aktuell als "Gästezimmer" in den Plänen betitelt ist - so richtig wissen wir nicht, was wir mit dem Zimmer anfangen werden, aber vermutlich wird es sowas wie ein zusätzliches Arbeitszimmer für Rose und unsere Tochter werden - mal sehen.


Schließlich bleibt noch das Dachgeschoss. Aufgrund des Bebauungsplans waren wir gezwungen, mindestens eine Dachneigung von 30 Grad vorzusehen - da das Obergeschoss ja als Vollgeschoss geplant ist haben wir uns dann entschieden, die Dachneigung direkt auf 38 Grad zu erhöhen, so dass wir im "oben" in der Mitte eine lichte Raumhöhe von über 3m haben werden. Diesen Raum wollten wir natürlich nicht verschenken und nur als Lagerfläche nutzen, daher gibt es aus dem Obergeschoss eine sogenannte Spartreppe ins Dachgeschoss (statt der üblichen Auszugstreppe), und alle Versorgungsleitungen (Wasser, Abwasser, Lüftungsheizung, Strom) sind nach oben gezogen und entsprechend eingeplant. Somit gibt es im Dach dann ein Mehrzweckzimmer, in dem ich z.B. im Winter dann meinen Arbeitsplatz beziehen werde sowie den Gästezimmerbereich mit Gästebad, so dass alle Infrastruktur vorhanden ist, Gäste auch einmal ein paar Tage beherbergen zu können. In Summe gewinnen wir damit ca. 50qm Wohnfläche in einer Premiumlage, die ohne den Ausbau als Stauraum kaum angemessen genutzt gewesen wären...


Sonntag, 23. September 2018

T-1...morgen geht es zur Bemusterung!

So, es ist fast soweit - morgen früh fahren wir nach Wenden zur Bemusterung unseres Hauses, und im Moment bin ich ziemlich fertig und kann keine Konstruktions-, Elektro- oder sonstige Pläne mehr sehen.

Der Grund dafür ist einfach - am Samstag Morgen um acht stand TNT vor der Tür und brachte einen dicken Umschlag mit den Plänen unseres Hauses - neun verschieden an der Zahl. Und die galt es über die letzten beiden Tage nun durchzuarbeiten, um Fehler zu finden, die Elektro- und Lichtplanung zu machen und auch nochmal darüber nachzudenken, ob man nicht doch noch eine Änderung vornehmen will...jede Menge Arbeit also.

Ganz fertig geworden bin ich nicht, aber insgesamt bin ich doch zuversichtlich, dass wir ganz gut vorbereitet nach Wenden fahren...schauen wir mal, was uns im Werk von Weberhaus erwartet...

Wir haben Strom!

So langsam kommt unser Projekt nun auch sichtbar in Schwung...gestern wurde der Hausanschluss verlegt und, wie bei der Rheinenergie üblich, ...